Erzählnacht in der 2./3. Klasse

Alle Zweit- und Drittklässler hatten die Geschichte „Nils Holgerssons wunderbare Reise mit den Wildgänsen“ zum Thema.

Nils, der durch einen Zauber klein wie ein Wichtelmännchen geworden ist, fliegt auf dem Rücken der Hausgans Martin von Schweden bis Lappland. Das erste Mal in seinem Leben hat Nils Freunde. Mit ihnen zusammen meistert er viele gefährliche Situationen.

Das Vorlesen hat natürlich nicht gefehlt. Dann haben die Kinder faszinierende Zauberkarten gebastelt. Ein Zeichentrickfilm hat den Schluss der Geschichte verraten.

Einige Sechsklässlerinnen und Sechsklässler halfen mit beim Vorlesen und vor allem auch beim Basteln der Zauberkarte! Vielen Dank, Ihr habt viel zu dem schönen Abend beigetragen!

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Die Erzählnacht im 2. Kiga und der 1. Klasse

Alle Kinder der ersten Klassen und des 2. Kindergartens trafen sich im Zimmer 4 im Rietli. Das Zimmer war mit afrikanischen Gegenständen dekoriert und es war afrikanische Musik zu hören. Jedes Kind erhielt ein Namensschild von den Lehrerinnen und eine farbige Feder von den 6.Klässerinnen.

Nach der Begrüssung hörten wir ein Lied und lernten die Stimmen der Vögel nach zu machen. Dafür benötigten wir unsere Federn, mit Hilfe deren jedes Kind wusste, zu welcher Vogelgruppe es gehört. Danach lasen die Lehrerinnen die Geschichte „Das Lied der bunten Vögel“ von Kobna Anan und Omari Amonde vor.

Nach der Geschichte blieb die Hälfte der Kinder in dem Raum und durfte sich Fotos von afrikanischen Tieren ansehen und kurze Anekdoten dazu hören. Die andere Hälfte der Kinder hat sich auf zwei weitere Räume verteilt und durfte da einen eigenen Vogel herstellen. Nach etwa einer halben Stunde wurden dann die Gruppen gewechselt.

Zum Schluss des Abends sangen wir noch einmal alle gemeinsam das Lied der bunten Vögel und machten uns danach mit dem gebastelten Vogel und der Feder auf den Nachhauseweg.

Die Erzählnacht in der Mittelstufe

Die unendliche Geschichte

Für einmal erleben die Schülerinnen und Schüler ihre Schulzimmer geheimnisvoll. Bei gedämpftem Licht sitzen oder liegen sie gemütlich beisammen und lassen sich ins Reich der Phantasie entführen.

Vor den Fenstern ist es dunkel – nur ab und zu schweben silberne Nebelschleier durch die Lüfte...

Bastian Balthasar Bux wird von seinen Mitschülern verspottet, weil er dick und unsportlich ist. In einem Antiquariat stiehlt er ein geheimnisvolles Buch mit dem Titel: „Die unendliche Geschichte“.

Auf dem Dachboden des Schulhauses taucht er ein, in die Geschehnisse des Reiches Phantasien ...

Der Winzling Ückück, Wuschwusul, die Gnomenfrau Urgl und ihr Ehemann Engywuck, der Glücksdrache Fuchur, die uralte Morla und viele andere Wesen helfen Atréju, einem Jungen der Grünhäute, auf seinem Weg zum südlichen Orakel, um die „Kindliche Kaiserin“  <//span>von ihrer Krankheit zu heilen.

So nimmt die Geschichte ihren Lauf, und sie zieht auch während den nächsten eineinhalb Stunden die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann.

Nachdem sie schon viele Abenteuer von Atréju durch zuhören miterlebt haben, dürfen sie in der letzten halben Stunde schauen, wie er im Film durch die Tore des Orakels schreitet und seine Aufgaben zu einem guten Ende bringt.

Am nächsten Morgen sehen die Schulzimmer wieder ganz normal aus und die Kinder sitzen in gewohnter Weise an ihren Schulpulten. Ihre Gesichter noch ein wenig müde, die Gedanken irgendwo...  Aber einig sind sie sich alle: Die Erzählnacht war spannend, cool, die Gruppen toll – es hätte noch viel länger dauern dürfen.

Die Erzählnacht im 1. Kindergarten

Am Abend des 11. Februars erwarteten wir drei Kindergärtnerinnen Vreni Huber, Anita Kuhn und ich, Nathalie Berchtold die 1.-Jahr-Kindergartenkinder aller drei Kindergärten für die diesjährige Erzählnacht. Voller Erwartung und Vorfreude, aber zum Teil auch mit gemischten Gefühlen ab der ungewohnten Situation hörten die Kinder gemeinsam die Geschichte der Maus Sebastian. Das Thema der Erzählnacht hiess „reisen“ – darum wollte Sebastian den allerschönsten Ort finden, an dem es sich wunderbar leben liess. Er reiste an verschiedenste Plätze auf der Erde, um schliesslich zur Erkenntnis zu gelangen, dass es zu Hause doch am schönsten ist…

Die Kinder hatten im Anschluss an die Geschichte die Gelegenheit, das Thema zu vertiefen, indem sie drei Posten absolvierten. Anita Kuhn lernte mit ihnen das Lied „Pinguin“ von den Schliemer Chind, indem sie die Schülerinnen und Schüler sich dazu bewegen und verkleiden liess. Bei Vreni Huber durften die Kinder verschiedene Posten zum Thema durchlaufen, wie zum Beispiel ein Geschicklichkeitsspiel, wo die Maus Sebastian mit Nüssen gefüttert werden musste. Ich entschied mich dafür, mit den Kindern eine Sebastian-Maus zu basteln. Dafür erhielten die Kinder eine bereits ausgeschnittene Maus, die sie nach Belieben mit Materialien wie Stoff, Fell, Wolle oder Papier dekorieren konnten.

Die Stimmung war ruhig und die Kinder konnten sich trotz fortgeschrittener Zeit gut auf das Thema einlassen. Die Freude an Sebastian und den damit verbundenen Posten war spürbar.

Zum Schluss bekam jedes Kind eine gebackene Maus (in Form eines Brötchens) mit auf den Heimweg, begleitet vom gebastelten Sebastian und vielen schönen Erinnerungen an eine gelungene Erzählnacht.

Die Erzählnacht im Elternrat

Vor mehr als 2 Jahren wurde der Elternrat vom Schulhaus Rietli das erste Mal von der Lehrerschaft angefragt, ob er anlässlich der Erzählnacht parallel für die Eltern einen Leseabend organisieren wolle. Dieses Jahr fand dieser Event nun schon zum dritten Mal statt.

Der Abend stand unter dem Thema „Reisen“. Über 60 interessierte Mütter und Väter fanden sich im liebevoll exotisch dekorierten Schulzimmer ein. Nach Tipps, wie man reisen bzw. nicht reisen sollte (Kurt Tucholsky), Gründen, warum man von Zuhause weg möchte (Trudi Gerster) , Familienurlaubserinnerungen eines „Businessman“ (Martin Suter) landeten wir via Hape Kerkelings Pilgerweg in New York (Emil Steinberger). Abgeschlossen wurde der Abend von den Fluchtgedanken des Franz Hohler. Dazwischen gab es immer wieder ein paar Takte Musik als Auflockerung. Den Ausklang des Abends konnten wir in gemütlicher Runde mit verschiedenen feinen Häppchen und einem Gläschen Moscato oder Rotwein geniessen.

Für die gelungene, fast schon professionelle Moderation möchte ich mich ganz herzlich bei Birgitta Locher-Meyer bedanken. Ein herzliches Danke schön geht an die Leserinnen Christine Hartl, Christine Amrein und Kathrin Kiener und natürlich an das Team für Dekoration und Kulinarik Ana Schellenberg, Susanne Hochstrasser, Laurene Dahl, Margit Armin, Pascale Trümpy und Sabina Stein. Es hat wirklich Spass gemacht, diesen gelungenen Abend mit Euch zu gestalten!

 

Birgit Lindner, Präsidentin